Freitag, 29. Mai 2015

Bin erstaunt


Ich habe knapp zwei Jahre nicht mehr an diesem Blog geschrieben und bin erstaunt, wie viele Menschen ihn immer noch lesen. Nach meiner Krebserkrankung (siehe hierzu mein Blog "mensch-monas.blogspot.com" bzw. mein Buch "Gegen Krebs ist viel Kraut gewachsen") schreibe ich an diesem Blog jetzt wieder weiter.

Über den Umgang mit Emotionen habe ich unter meinem Namen Monas Lustmann ein Buch geschrieben. Titel "Sei Dir selbst ein Freund".



Dienstag, 13. August 2013

Die Scheinheiligkeit der Politiker


Wie scheinheilig Politiker sind, zeigt die NSA-Schnüffelaffaire. Der SPD Kanzlerkandidat Peer Steinbrück warf Angela Merkel am 14.07.2013 in der „Bild am Sonntag“ vor, ihren Amtseid gebrochen zu haben. Er begründete seinen Vorwurf damit, dass der Bundesnachrichtendienst vom Kanzleramt koordiniert werde und damit habe wissen können, dass Grundrechte in Deutschland durch das Spähprogramm „Prism“ verletzt wurden.
Sofort erinnerte die Bundesregierung daran, dass die Zusammenarbeit zwischen dem BND und der amerikanischen NSA von der rot-grünen Bundesregierung bereits viel früher, nämlich am 28. April 2002, in Bad Aibling abgesegnet wurde. Dazu befragt, ignorierte der ehemalige Kanzleramtschef Frank-Walter Steinmeier (SPD) diese Frage und wies stattdessen darauf hin, dass das Programm „Prism" erst seit 2007 existiere. Doch wie wir inzwischen wissen, gilt die Existenz des Lauschsystems „Echelon“, seit einer Untersuchung des europäischen Parlaments von 2001, als gesichert.

Heuchelei ist ein Verhalten, bei dem eine Person nach außen hin ein Bild von sich vermittelt, das nicht der Wahrheit entspricht. Dieses Verhalten weisen alle Menschen auf, die etwas zu verbergen haben. So besehen ist Scheinheiligkeit in der Politik gar nicht zu vermeiden. Das ist wohl der Grund, warum Politiker oft um den heißen Brei herumreden.

Machiavelli sagte einmal, dass Politik die Summe der Mittel ist, die nötig sind, um zur Macht zu kommen und sich an der Macht zu halten und um von der Macht den nützlichsten Gebrauch zu machen. Damit ist eigentlich alles gesagt.

Montag, 12. August 2013

Edward Snowden


 
Wie wir durch die Veröffentlichungen des ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden erfahren haben, werden die meisten Daten unserer Kommunikationsverbindungen vom US-Geheimdienst NSA ausgespäht. Den Amerikanern geht es hierbei um ihre nationale Sicherheit. Wenn man die Gefahren des weltweiten Terrorismus betrachtet, dann ist dieses Vorgehen zum Teil verständlich. Doch warum ist die Situation auf Erden so, wie sie ist?

Der Mensch ist zutiefst misstrauisch. Vielleicht liegt das an seinem ältesten Gehirnteil, dem sog. Reptilienhirn. Hier sind unbewusste Instinkte verankert, die ihn einst vor wilden Tieren schützten. So leben wir ständig in einem subtilen Zustand von Stress, Angst und Sorgen. Wer ein entspanntes Leben leben will, ohne diese ständige Furcht vor Angriffen, Attacken und Überfällen, der muss sich auf einen Bewusstseinsprozess einlassen. Ein solcher Prozess führt tief nach innen, dort wo vollkommenes Vertrauen herrscht. Ein solcher Frieden kann nicht von Regierungen verordnet, sondern nur vom einzelnen Menschen erfahren werden.

Das Fühlen ist eine Meditationstechnik, die Dich tief nach innen führt. Um diese Technik auszuüben, musst Du zu einem Paradigmenwechsel bereit sein. D.h. dass Du Deinen Focus von den äußeren Ursachen auf Deine Emotionen verlegen musst. Wenn Dich z.B. irgendeine Sache mit Angst erfüllt, dann denke nicht darüber nach, wie Du Dich wehren kannst, sondern fühle diese Angst. Fühle sie so lange, bis sie sich vollständig auflöst. Das ist nicht einfach, weil sich unser denkendes Hirn immer wieder einmischt. Doch lass Dich nicht entmutigen, der Frieden ist näher, als Du denkst.
 

Samstag, 25. Mai 2013

Monas hat Tumor

Ich habe lange nicht mehr geschrieben, weil ich mit meinem Manuskript beschäftigt war. Gerade als ich damit fertig war, wurde in meiner Blase am 11.09.2013 ein Tumor festgestellt. Das war ein Schock, denn ich hätte nie gedacht, dass mir so etwas widerfahren würde. Da ich mir den Tumor jedoch nicht herausschneiden lassen sollte, entschloss ich mich gegen eine transurethrale Resektion. Das ist die übliche Operationstechnik, die bei Blasentumoren durchgeführt wird. Der Urologe ärgerte sich über meine "Unvernunft" und sagte, dass Blasentumoren zu 97% bösartig sind. Um mir meine Situation zu verdeutlichen, warnte er mich vor den Risiken: Blasenverschluss, künstlicher Blasenausgang oder gar eine komplette Blasenentfernung.

Ich beschrieb den ganzen Prozess der letzten acht Monate in meinem Manuskript. Hier eine Zusammenfassung:

Ich habe meine Ernährung umgestellt, unerlöste seelische Konflikte verarbeitet und vor allen Dingen immer wieder Panik und Ängste aufgelöst, die sich in mir ausbreiten wollten. Anfang Januar 2013 zeichnete sich auf einem Ultraschallbild ab, dass der Tumor seine ursprüngliche Größe verloren hatte. Dieses Ergebnis bestätigte sich Anfang April 2013. Der Urologe war jedoch nicht überzeugt. Es bestand die Möglichkeit, dass der Tumor, unsichtbar für den Ultraschall, in den Bauchraum hineingewachsen war. Daher suchte ich am 22.05.2013 ein radiologisches Labor auf, wo eine MRT (Magnetresonanztomographie) gemacht wurde. Ergebnis: Der Tumor war weder in die Blasenwand eingewachsen, noch hatte er im Bauchraum Metastasen gebildet. Außerdem war er nur noch 1,4 cm groß. Damit war er um zwei Drittel seiner ursprünglichen Größe kleiner geworden :-))

Wer von meinen Lesern mit einem Tumor oder Krebs befallen ist und Rat braucht, der möge mich bitte unter meiner E-Mail Adresse monaslustmann@yahoo.de anschreiben.

Fortsetzung siehe "Bin erstaunt"

Montag, 16. Juli 2012

Liebe Leser

Im Augenblick schreibe ich an meinem Buch. Daher hier erstmal keine neuen Texte. Fragen bitte wie üblich an meine e-mail Adresse.

LoL
Monas

Montag, 21. Mai 2012

Champions League Finale 19. Mai 2012

„Bayern-Drama!“ titelte die Bildzeitung am 21. Mai 2012. Dann fragte sie: „Zerbricht S. an diesem Schuss?“ Gemeint war der FC-Bayern Star Bastian S., der beim Elfmeterschießen den entscheidenden Elfmeter verschoss. Bayern-Sportdirektor Christian N. sagte: „Es ist keine Niederlage, die man an einem Abend abstreift. Das ist eine Niederlage, die einen verfolgen wird, weil es eine historische Chance war. Es wird schon einige Zeit dauern.“

Der berühmte Börsen- und Finanzexperte André Kostolany soll einmal gesagt haben: „Wer sein Vermögen nicht mindestens dreimal verloren hat, versteht nichts von Aktien.“ Der Mann hatte recht. Niederlagen und Misserfolge gehören ebenso zum Leben, wie Siege und Erfolge. Die Frage ist allerdings, wie man Misserfolge verarbeitet?

Die Psychologen behaupten zu Recht, dass immer dann, wenn sich Erwartungen nicht erfüllen, Angst, Enttäuschung, Trauer und Schuld in uns ausbreiten. Daher geben sie uns zwei Empfehlungen: Erstens die Niederlage akzeptieren. Das will heißen, dass die Schuld weder verleugnet, noch auf andere geschoben werden soll. Zweitens sollen wir die auftretenden Emotionen ausleben.

Es ist natürlich besser, Gefühle auszuleben, als sie zu unterdrücken. Manchen Menschen tut es gut, zum Schreien oder Weinen in den Wald zu gehen. Oder sich mit ihren Partnern oder Freunden auszusprechen. Manche finden Trost in der Musik oder drücken sich beim Malen aus. Alle diese Beispiele drücken die Gefühle aus. Gibt es denn nicht noch eine andere Lösung?

Jetzt geht die Angst in Deutschland um, dass die Spieler des FC Bayern ihre Enttäuschung mit zur Fußballeuropameisterschaft nehmen. Das wäre fatal, denn sie bilden das Gerippe der Nationalelf. Und die Fußballfans wünschen sich nichts sehnlicher, als den Titel des Fußballeuropameisters. Was also könnten die Nationalspieler des FC Bayern München jetzt tun? Meine Empfehlung: SICH EIN PAAR MINUTEN AUF DEN SCHMERZ KONZENTRIEREN, IHN FÜHLEN UND DANN MIT IHM VERSCHMELZEN! Wenn Ihr das tut, dann wird die Enttäuschung aus Euerem Leben verschwinden. Das ist reine Alchemie!

Freitag, 4. Mai 2012

Der Schrei - 120 Millionen Dollar

Der norwegische Maler Edvard Munch (1863 bis 1944) malte im Rahmen einer Serie von 1893 bis 1910 vier Bilder mit dem Namen „Der Schrei“. Zwei Gemälde befinden sich im Munch-Museum Oslo, eines in der norwegischen Nationalgalerie und eines in Privatbesitz. Das aus dem Privatbesitz wurde am 2. Mai 2012 bei einer Auktion von Sotheby´s in New York für knapp 120 Millionen Dollar versteigert. Das Bild zeigt im Vordergrund eine Person mit weit aufgerissenem Mund. Sie presst die Hände entsetzt seitlich an den Kopf und ihre Augen sind vor Schreck erstarrt. Das Bild vermittelt Verzweiflung und Angst.

Das Leben des Malers war von Sucht, Krankheit und Tod geprägt. Er war alkoholkrank und depressiv … Mutter und Geschwister starben früh. „Der Schrei“ gilt als Beispiel für Munchs „Seelenmalerei“. Damit ist sein seelischer Zustand gemeint, den er durch seine Bilder beschreibt.

Die gesamte Menschheit ist krank. Und sie ist nicht nur krank, sondern auch pervers. Wie sonst ist es möglich, dass der seelische Zustand eines Malers 120 Millionen Dollar wert sein soll? Und wie kann es sein, dass es der Presse hauptsächlich darum geht, dass „Der Schrei“ jetzt das teuerste Bild der Welt ist? Der seelische Zustand Munchs ist der Alltag von Millionen und Abermillionen von Menschen. Und niemand ist da, um ihnen einen Weg aus ihrem Leiden zu weisen.

Ich lehre die Technik, die die Krankheit des Menschen beendet. Wir müssen lernen, uns unseren Ängste zu stellen … nicht einfach nur empfinden. Nicht vor Angst erstarren … sondern sie annehmen und fühlen, bis man mit ihnen verschmilzt. Dann sind sie weg!